Die Erschließung eines Vorlasses aus 60 Arbeitsjahren im Kulturbereich mit u.a.
Dokumenten, Korrespondenzen,
Notizen, Material von verschiedenen Projekten, war eine besondere Herausforderung, die ich gerne annahm. Besonders als deutlich wurde, dass es sich um kulturhistorisch wertvolle Informationen
handelte, die der Nachwelt zugänglich bleiben sollten.
Die meisten Dokumente waren in Kisten und vor allem in Tüten wild durcheinander aufbewahrt. Gut war, dass ich mit dem Vorlassenden die Struktur gemeinsam anlegen konnte. Inzwischen ist der Nachlass
so geordnet, dass er in ein entsprechendes Archiv aufgenommen werden konnte. Dort kann er wissenschaftlich weiterbearbeitet werden.
Eine wunderbare Aufgabe war die Bearbeitung eines privaten Nachlasses, der in beiden Linien bis ins 17. Jahrhundert zurück ging. Es gab insgesamt 30 Personen, denen Briefe, Bücher, Lebensdokumente, Werke, Fotos und Objekte zugeordnet werden konnten. Darunter auch ein Künstlernachlass. Alles wurde so geordnet und erschlossen, dass ein Teil des Nachlasses Aufnahme in einem öffentlichen Archiv fand.